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Wirtschaft und Gesellschaft in Europa

1.302

Dozenten

Beschreibung

In dieser Veranstaltung legen wir die Grundsteine für ein politökonomisches Verständnis der europäischen Integration. Ausgehend von den Ursprüngen der kapitalistischen Produktionsweise in Europa und ihrer globalen Verbindungslinien verschaffen wir uns dafür zunächst einen ideengeschichtlichen Zugang. Mit Hilfe der Arbeiten von u.a. Adam Smith, Karl Marx, John Maynard Keynes, F.A. Hayek und Karl Polanyi erschließen wir uns das interdependente Verhältnis von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und fragen, was sie zum Verständnis europäischer Integrationsdynamik beitragen können. Dazu widmen wir uns den Wegmarken des Integrationsprozesses seit 1945 vor dem Hintergrund der sich transformierenden Weltwirtschaftsordnung: von der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) im Zeitalter des ‚eingebetteten Liberalismus‘ bis zum Binnenmarkt und der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion unter den Bedingungen neoliberaler Globalisierungsprozesse. Dabei verstehen wir die Herausbildung des europäischen Integrationsprojekts als marktzentriert, aber politisch konstituiert im Zusammenspiel aus Ideen, Interessen und Institutionen. Wir schließen mit einem Blick auf die fortdauernden Krisenerscheinungen, die sich von der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre 2007-2008 bis in die gegenwärtige Bearbeitung von Pandemie, geopolitischer Umbrüche und Klimawandel erstrecken.

Weitere Angaben

Ort: 11/215
Zeiten: Di. 14:00 - 16:00 (wöchentlich)
Erster Termin: Dienstag, 09.04.2024 14:00 - 16:00, Ort: 11/215
Veranstaltungsart: Seminar (Offizielle Lehrveranstaltungen)

Studienbereiche

  • Europäische Studien > Bachelor-Studiengang > Hauptfach Sozialwissenschaften (PO 2010/11) > Pflichtbereich

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